GEDICHTE



Erinnerungen
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Bilder einer schönen alten Zeit.
Bist fort, doch irgendwie auch hier.
Kann dich nicht spüren, nicht sehen.
Bist und bleibst, ein Teil von mir.

Alter Bilder glanz, das einzige was bleibt von Dir.
Es war so viel mehr, mehr als der Traum
einer Nacht.

Könnt ich dich nur fragen, den Zauber
unsrer alten Tage zurück bringen.
Wann werd ich Dich wiedersehen?
Die Frage Sie quält so bitter süß.
Die Antwort so leer, wie mein Herz
als du gingst.

Nur eins ist mir gewiss, wie sehr ich
 Dich noch immer vermiss.

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01.07.2017

Lilitu




How far still
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Something is sneaking in,
it´s all about me.
I try to understand how far i can go,
to turn the old to the new.

Tell me how far I should go.
Ashes to Ashes, dust to dust
How strong will the pain of my choices,
When the black comes back in my veins.

It creeps gently under my skin,
I can feel it.
But how far can I go.
How far before I lose myself in the sun of
old times.

Tell me how far I'll go to the hunted.
Ashes to Ashes, dust to dust
The same question, the same struggle.
How strong is the pressure wave of my decisions,
The others around me.

 
It is not easy for me to decide,
If the effects are not visible.
Say how far it still ends.
Ash to ashes and dust to dust.
Until it starts again.

Tell me how far I can go.
Where is the end and where I begin to live again.


08.03.2017

Vahlmehra









Vollkommen

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Erzählt Eure Geschichten

darüber, wie all meine Knochen gebrochen sind

Ihr werdet euch wundern.

Dunkelheit fällt auf all Eure Gesichter

Selbst mit Euren Ketten könnt Ihr mich nicht stoppen.


Völlig lebendig

Mehr als je zu vor

Bereit Eure Intrigen mit einem Lächeln zu genießen

Völlig lebendig

Und Ihr wisst, wie Schmerzhaft die Bestrafung ist

in der Zukunft


Alle meine Beschwerden schrumpfen zu nichts

Ich schäme mich nicht aller meiner Dinge

Selbst mit Euren Ketten könnt Ihr mich nicht stoppen.


Die schwarze Sonne ist zurück

Bereit Eure Lügen mit einem Lächeln zu genießen

Völlig lebendig

Und Ihr wisst, wie Schmerzhaft die Bestrafung ist

in der Zukunft


Wie neu geboren, stärker als je zu vor

Völlig lebendig

Selbst mit Euren Ketten könnt Ihr es nicht stoppen.

Verbrennt Euch die Finger, dann die Seele

Eure Ketten werden Euer Ende schreiben

Vollkommen


26. Januar 2017

Vahlmehra



Gefühl für die Ewigkeit der Zeit

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Manchmal scheint das Leben zu still zu sein
In einer paralysierenden Stille
Wie eine Mondlose Dunkelheit
Die mich stark zu machen scheint

Vertrautes atmen meiner alten Leben
Verändern die Farbe meiner Augen
Bald wird die Fabrik der Einsamkeit durchbrannt mehr
und mehr

Kummer verbleibt in dieser Nacht
Ich werde dieses Stück von dir nehmen
und es für die Ewigkeit halten
Nur für eine Sekunde fühlte ich mich vollständig
Als du durch mich durch flogst

Allein gelassen, nur mit Wiederspiegelungen meiner Erinnerungen
um der hässlichen Welt im Angesicht zu begegnen
es erstickt mich, macht mich stark

Sehnsucht sitzt tiefer als mein Schmerz
Er wusste von jeder Träne,bevor er kam
Bald wird  die Fabrik der Einsamkeit durchbrannt mehr
und mehr

Und jeder Kuss von uns kommt noch einmal,erneut
wir werden singen diese Sehnsucht, die halbwegs mir gehört
Das Schwert schneidet durch all die Fragen und Zweifel
werde nicht durch diese Schmerzen getäuscht werden

Freude wird kommen


26. Januar 2017

Vahlmehra


In deinen Augen

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Lass mich, ich bin am Leben.

Niemals war ich ein Mädchen mit einem verdorbenen Charakter.

Siehst du mich so ?

Wenn die Sonne untergeht.


Ich hatte alles.

Die Chance auf die Ewigkeit.

In deinen Augen kann ich nichts mehr davon sehen.

Ich werde niemals gut genug sein.

Du siehst mich so und alles was bleibt, verbrennt im Licht.


Koste mich, trink meine Seele.

Zeig mir was wir einst hatten.

Und dann geht der neue Mond auf.


Ich würde für dich stehlen.

Ich würde für dich sterben.

Wir hatten alles.

Doch in deinen Augen kann ich nichts mehr von alle dem sehn.

In deinen Augen.


23. Dezember 2016

Vahlmehra




Die Pain der Dunklen Tage

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Im Momente ergraut,

Dies Leben fühlt sich an wie Cyanid.

Die Zeit steht still, der selbe Streit, ein anderer Tag.

Der Vater Tod, begrüße mich an seiner Türe.


Bin kaum am Leben,

werde ich überleben? Einen weiteren Tag?

Noch einen weiteren Tag überstehn.

Verliere meinen Verstand, falle viel zu weit zurück.

Und dennoch laufe ich durch´s Feuer, versuch dich zu verstehn.

Doch die Kräfte schwinden.


Vom Moment gebrochen,

Habe ich meinen Willen verlorn?

Denn Willen immer weiter zu gehn.

Die Sonne sinkt, die Dunkelheit fällt, Tage kommen Tage gehn.

Alles endet wo es beginnt.

Ich bete um die Vergebung meiner  Sünden.


Kannst du durch das Feuer sehn?

Kannst du durch den Regen gehn?

Kannst du mich denn nicht verstehn?

Haben wir den Verstand verloren?

Wir dies meine Feuerbestattung?

hell entbrannt und dennoch leidend.

Verfolge die eiskalte Fremde deiner Blicke, sie tragen deinen Namen.

Werden wir die Feuertaufe überstehn?


23. Dezember 2016

Vahlmehra (einige Lieder dabei gehört die einzelne Worte spendeten)


Die schwarze Rose

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Äonen um Äonen in Edens Gärten er zieht. Er dort hege und pflege bis ans ende seiner Zeit. Doch wird er warten, der so bitter süßen Versuchung wiederstehn? Wird ernten Blüte um Blüte, um dies eine heiße Verlangen zu stilln? Bliebe er bei Sinnen, um sich zu verlieren an die eine Rose die so kostbar  Ihm erscheint? Seine Sinne rufen nach Ihr auf ewig, so wird  die doch scheinbar Dunkelste, dennoch im so am hell erstrahlenste Rose seines Gartens, für Ihn nie verblühn. So kann verfallen er Ihrem süßen Dufte, auf das sie nimmer mehr seinen Händen entfliehe.


23. Dezember 2016

Vahlmehra



Schmerz wie Geborgenheit

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So grün die Hoffnung doch erklärt, steckt in tiefen, mehr als nur in Dir und Mir.

Spür der Leidenschaft wärme, doch eben bitter auch Ihr Geschmack auf den Lippen vergeht.

Der Liebes Bann dir in süßen Klängen, umwirbt die Seel, und doch die Wunden, zurück sie bleiben, schmerzlich erkannt. Wie Stiche sie erscheinen in Formen einer Nadel, bedenke wie im Zauber aus Nadel und Faden, Verbundenheit sich zeichnen kann.

So schwarz der Tode sich vorstelle, im Angesicht der Zeiten, verstehe  Verfall kann auch sein die Wiedergeburt. Und sei auch nichtens Ewig, so bedenke das Erlebte.

Kann heilen, zerstören, kann erneuern und töten. Kann lieben und hassen, trost spenden wie Zweifel sähen. Ist seit Ursprung der Zeiten doch alles, im Schmerze verflochten in Geborgenheit.


20. November 2016

Vahlmehra


Die Psyche
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Wo von alter Schönheit Trümmern,
Marmorhell die Säle schimmern
Sich windet blass und lieblich,
Eine Psyche im Marmorstein.

Unsichtbare Geisselhiebe,
So beugt sie sich in Qual und Liebe,
Auf den zarten Knien liegend,
So enge sich zusammenschmiegend.

Flehend und halb geduldig,
Liegt sie Schmach und weiss sich schuldig,
Und die Schmerzensblicke fragen,
Liebst du mich ? Und kannst mich schlagen?

Arme Psyche, musst du büssen?
Eros, der dich liebt und peinigt,
Will dich seelig und gereinigt.


15. April 2016

Vahlmehra


Kleine schwarze Seele
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Eine kleine schwarze Seele,
Liebt die Hand an ihrer Kehle.
Sehne sich nach einer Liebe, Zuckerbrot und Peitschenhiebe.

Verabscheut so die kalte Leere,
Auf das sich jemand nach ihr verzehre.
In Ketten sie sich legen lasse,
Wenn doch endlich wer zu ihr passe.

Wartet einsam, Tag für Tag und die tränen sie verbarg.
Sitzt kauernd sie an ihrer Wand, ganz am Rand.

Riskant sie sucht das Band, wann raubt ihr jemand den Verstand?


15. April 2016

Vahlmehra


Vergangene Zeit
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Eine Sonne - sie brannte in unseren Augen,
schlägt Ihre Falmmen - in unsren Herzen,
sprühte Funken - in alle denkbaren Ecken unsres seins.

Sand weit und breit - kaum was anderes zu sehen,
erinnert so heimlich - an eine so schöne Zeit.
Und umhüllt - so warm und geborgen jedes gesagte wort.

Doch hinter allem bleibt verborgen - Zwischen Sand und kalten Nächten,
was einst sich zugetragen.

so wird jedes so verblassende Bild - auf ewig in uns verweihlen.
und tragen den andern im Herzen - Als so guten Freund für die Ewigkeit.


23. Februar 2016

Vahlmehra


Jener Moment
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Eine Nacht so klar - wie keine
Der Wind spielt mit dem langen Haar - spielt eine Melodie für wahr.
Trug ein Gefühl von leere mit sich - schlich ein sich in mein Herz.

Suchte nach der Freiheit - in dieser Nacht.
Nach einem Leben - zwischen Regeln und Verboten.
Wahr so fein und doch allein.

Bin ein Kind der Nacht - ward ungebunden und rein,
Doch klebte Blut an meinen Händen.
Ward nicht so rein - nur der Schein.

Er ward gesandt - von so traurigem Grunde.
Spürte eine leere - ebenso in Ihm.
So traf mich seine doch so einsame Seele - ohne ein Wort.

Stand da - wie ich es noch nie vermochte.
Verzaubert von seinen Augen - geblendet von seiner Stimme.
Und bemerkte doch nicht - was der eigentliche Auftrag um mich war.

Kein Mann vermochte je um mich - was er geschaft in einer Nacht.
So imponierte ich Ihm - versuchte zu Spielen zum aller ersten mal.
Mit einer Seele die mir so stark erschien - doch nicht bedrohte-
So wuchs ein Feuer - heller als jeder Stern.

Jener Moment in dem ich Ihn sah - vertrieb die leere für wahr.
Sähte eine ungebändigte Lust - ein Feuer so klar.
Ohne zu wissen wie mir geschah.

So reichte er mir die Hand - und eine Sehnsucht nach Ihm dazu.

Suchte ein Leben - zwischen Regeln und Verboten
Fand ein Leben - ausserhalb des Regens
Nach so langem Suchen - den meinen endlich gefunden
Lass Ihn nicht mehr los - seit diesem Zauber
von jenem Moment.


13. Februar 2016

Vahlmehra


Die Nacht der Nächte
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Die schwärze der Nacht umfängt mich,
Sie warb wie Nebel um mich,
Verschleihert - verhüllt und verbirgt mich.

Die Nacht ist für uns gemacht,
Sie erfühllt uns mit Hoffnung - macht uns Erwartungen
Sie nährt unsren Hunger - stillt unser Verlangen.

Die Nacht - zum Jagen und zum Spielen gemacht.

In jener Nacht - wo ich ward auf der Jagd,
die Beute zu schlagen - ich wurd zum gejagten ohne es zu ahnen.

In jener Nacht - passierte was nie gedacht,
Ward zur Beute.
Mit vorsicht umschmeichelt - umgarnt mit Wissbegierde
und so schönen Worten.
Jene Gefahr die davon ausging - nahm ich nicht wahr.

Dies funkelnde Augen - die so weiße Haut,
so pech schwarzes Haar.
Mystische Symbole um den Hals - vor Kraft nur so pulsieren.
Sehne mich nach euch - doch seit soweit fort.

Je mehr die Nacht uns umfing - so intensiver und schöner das Spiel.
Es steigt das Verlangen - mit jenem Feuer zu Spielen.
Und wenn ich doch Gefahr laufe - zu verbrennen.

Die Nacht so schön - so schön wie Ihr
Und dennoch kann sie euch nicht erreichen.
Ihr tragt ein Feuer in euch - welch lockt und verführt
Es mag jene zu verehren - dessen Vorsicht zu gering erscheint.

So seit Ihr Nacht und Uhrfeuer - in einer Person
Kann nicht Wiederstehn - so magisch zieht es mich an.
Ohne Kontrolle - ohne Will
So streb ich nach dem Feuer.

Jene Nacht hat mich umfangen.
Lässt mich nicht los - scheint mein Wille dafür zu gering.
Nach so langer Such - endlich die meine Gefunden
Werd sie nimmermehr los lassen.

So wie jene Nacht endet - so endet mein Brief
Und wenn das Spiel jetzt auch vorbei - so bleibt die Hoffnung nach mehr.

2. Februar 2016

Vahlmehra mit hilfe eines guten Freundes


Gefühlstraum
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Ich hab mich verloren - in deinem Duft,
All meine Sinne rufen seine Namen.
Du bist ein Engel und auch Schuft,
Satansbrut und doch Himmelssamen,
Geliebter wie auch Gleichgesinnter.

Du baust auf - machst mich schwach,
Stetig wächst die Gier nach mehr.
Träumst bei mir - doch sind wir wach
siehst mich an - deine Blicke verraten dich.

Hörst es rauschen - stätig und schnell
ein roter Fluss in meinen Adern.
träum bei dir - doch sind wir wach,
All meine Sinne rufen seine Namen,
Leichtes Spiel - Sehnsuchtsherz so leer.

Die Seele strahlt - doch Schatten kreisen
es singt und schreit - Lust in mir.
Bin fern - doch meine Gedanken reisen
jeder Gedankenbahnhof endet bei Dir.

Kann nicht denken - brauch das Gefühl,
auch wenn deine Feuer mich verbrennen
Kann nicht atmen - ohne Lustgewühl,
All Sinne schreiend zu dir rennen.

Werde immer bei dir sterben - und dennoch neu geboren,
denn deine Nähe nährt und nimmt.
Verstoßend - doch mich zu dir ziehend,
ist mein Herz - doch schon verloren.

Du malst die Nacht - klaust meinen Atem,
Wiegst mich sanft und schickst mich fort,
Heilst sacht und reißt mir neue Wunden,
gehst und nimmst mich mit an deinen Ort.

Du bremst mich aus - lässt mich überlaufen,
Hältst mich fest - doch treib ich fort
Du schwimmst mit mir - doch hab ich angst zu ertrinken.
Dürstend - liebeshungrig - total verfallen.


25. Januar 2016

Vahlmehra


Im Bann
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So steh ich hier - gefangen von seinen Blicken
Umgarnd von seiner so markellosen Haut
Das Gefühl der Nacht, es kehrt zurück - wenn sanft er mich berührt.
ohne ein Wort - von seinem Munde liebkost.
getrieben von so sehnlichster Lust - so schnekt er mir Trost.

Streckt seine Arme nach mir aus
Zeigt bestimmend - wo ich doch schon immer hergehörte.
Die Dunkelheit sie zieht mich an - zieht mich in seinen Bann.
Sind wir doch eigentlich und so gleich.

Macht mich in nur einer Nacht - zu seiner geliebten Dienerin.
Auf ewig ich weile - an seiner Schulter Platz,
verweile bei Ihm für diese Nacht - bleib treu Ihm für die Ewigkeit.
Alles was mein - soll sein auch sein.
So will ich Ihm gehören - für alle Zeit.
Für alle Zeit leben - in seinem Bann.


25. Januar  2016

Vahlmehra


Das Verlangen
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Der Seele Schmerz so groß,
So streif ich durch die Nacht - voller acht.
Halte Ausschau - blicke von links nach rechts.
Tränen rollen über die weiße Haut - so suche ich.

Suche vergebens - nach einem Gefühl
Hoffe zu spüren - deine Anwesenheit.
Lauf immer tiefer - tiefer in die Dunkelheit hinein.
Ohne zu wissen - wohin mein Verlangen mich führt.

So ruf ich seinen Namen - sag mir wo bist du?
Ruf Ihn so laut in die Nacht - voller acht.
Kann Ihn kaum spüren - will mich verlieren,
so lauf ich weiter - immer weiter.
Bis das Verlangen gestillt - so ruf meinen Namen.
Will wieder in deinen Armen schlafen.


20. Januar 2016

Vahlmehra


Liebestanz
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Silberstreifen am Firmament,
ein wohles Gefühl sich ergibt,
ein flüstern in der Nacht,
Worte rauschen.

Dein flüstern in den Ohren,
sanfte Zungen kreisen,
zum liebestanz auserkoren,
in den gedanken reisend.

Küssend von dir leben,
Küssend dir verfallen,
Körperspiel am leben,
mich macht zur Geliebten.

Sich berührend,
tanzend durch die Nacht,
gegenseitig sich verführend,
Mondschein hält wacht.

Grenzenlose Nähe,
Geschenk für den Traum,
sollt ich schlafen in seinen Arm,
so schweb ich wohl im Raum.


19. Januar 2016

Vahlmehra


Ein Herz - Gefahr wie Geborgenheit
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Ein klang in meinen Ohren - so klein und fein
so betörend - dennoch erschreckend
ein leises rauschen - so warm und gediegen.

Wird mal leiser mal lauter - ohne zu verstehen warum
so fesselnd und umschließend
Weckt eine Gier in mir - so tief und alt
Siegend und liebend zugleich.

Zieht mich an - ein wohltuhend bekannter Duft
riecht nach Freiheit und nach Lust
Strahlt aus eine süße Gefahr - so auch Geborgenheit
schürt die Glut in mir - immer mehr.

So wartet es - gibt Zeit es zu verinnerlichen
lässt Feuer fliegen - wärend Tage verrinnen
Bis die Zeit gekommen.
Werd zählen - jede Sekund
Und mich betten in Erinnerung.


14. Januar 2016

Vahlmehra


Heimkehr
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Weil meine Stimme klar und mild,
dir in die Seele springt,
Und als Gedanke, Lied und Bild
mein Geist in deinen dringt.

Weil süß erschreckend oft mein Blick,
dich trifft mit raschem Schein,
Dünkt dir´s ein seliges Geschick,
in liebe mein zu sein.

Es ist so, weil mein Blick dich betört
Mein Wort sonst mild und rein,
Trift tief, dich und streichelt sanft
Dir deines Friedens Reich.

Wirf fort, was die Vergangenheit,
an Schmerz dir in die Seele schrieb
Wirf fort von dir die ganze Last,
bist du dir selber Lieb.

Gib die Gedankenlast ab,
die um das Haupt dir glüht,
Auf dunklem entweihtem Grab,
ist trauernd sie erblüht.

Du hast der Liebe Himmelslicht,
in dir zum Brand entfacht,
Vergessen kannst du mich nicht,
folgst deines Herzens Macht.

Starbst bei mir nie
nie an Seelenschmerz oder Verrat,
verlorst mich schon so lange her,
Legst nun dich kalt mir an das Herz,
bist endlich wieder bei mir.

8. Januar 2016

Vahlmehra


Das Ende so nah....

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Ich frag dich, frag dich was los ist.
Sehe dich verschwommen, du entgleitest mir.
Alles reißt auseinander, alles bricht ein.
Kein Wort von dir, schweigen um Tod.
Eiskalte Blicke, was passiert mit dir?

Renne dir hinterher, greif deine Hand.
Ich stoppe die Welt, stoppe das Monster in dir.
Schon so weit entfernt, du entgleitest mir.
Stoppe die Welt, Stoppe das Monster in dir.

Ich sehe dich, dich im Chaos versinken.
Schreie so laut deinen Namen, du entgleitest mir.
Nimm meine Hand, alles bricht in sich zusammen.
Was passiert nur mit dir.

Springe in den Abgrund, springe hinter dir her wenn es sein muss.
Ich stoppe die Welt, stoppe das Monster in dir.
Der Aufprall bedeutet das Ende, du entgleitest mir.
Stoppe die Welt, stoppe das Monster in dir.
Alles stürzt ein, verbrennt in den Flammen.

Gehe unter mit dir, unter wenn der Aufprall naht.

2. Januar 2016

Vahlmehra


Warum, warum nur.....

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Vorn ein Wall von schwarzen Hügeln
doch astrahlhaft über Ihnen, bleiche Wände.
Mondbeschienen wie aus Flor und Geisterflügeln.
Schau ich hier zum Bild gewoben doch noch ganz verschwommen
durch den Qualm der die Sicht mir nimmt..... Chaos und Blutspuren. Rings das Unten noch voll Nachten, doch von Seelenlicht empor gehoben. Blutrot verfärbt sich die Leinwand, das Messer noch in der Hand, steh ich stumm, vor dem zerstörten Gemälde, vor dem Rest der noch übrig bleibt. Auf meinem Weg, fließt mir ein Gedanke zu einem sonderbaren Schmerz, umrankt von stechender Trauer, verwoben zu einem Bild aus alten Erinnerungen.
Alles ist vergangen, untergegangen und zerfressen von Flammen,
Die schwarzen Hügel langsam abgetragen vom Wind.
So sink ich zu Boden, während die Tränen laufen....so verweile ich.
Und stell mir die Frage....warum....warum vermiss ich dich?


28. November 2015

Vahlmehra


Die kleinen Wunder

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Ein kleines blitzen, strahlend durch die Blätter.

Im Mondenschein sie tanzen und voll Wonne lachen.                                                                       Horch, horche doch.

Kleines leises Lachen, so voller Freude.

Kleine leise Schritte. Kannst du Sie denn nicht sehen?                                                                      Hörst du Sie denn wirklich nicht?

Öffne die Augen für die Welt, öffne doch die Augen, Sie sind da.

Wie kleine Funken die um dich, doch für dich so unsichtbar erscheinend, tanzen.                           Lies die Spuren, lies die Spuren deiner Reise.

Hörst du Sie nun? Erblickst du die kleinen Wunder um dich?                                                                 So öffne dein Herz, sind viel mehr wert als jedes Erz.                                                                          Fang ein Ihr sein und trag Sie weiter. Bis in alle Zeit.


20. November 2015

Vahlmehra